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Fachrichtung Heilpädagogik - Düsseldorf

Ausbildung

Ausbildung zur Staatlich anerkannten Heilpädagogin/zum Staatlich anerkannten Heilpädagogen

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Ausbildungsbeginn ist am 05.02.2018

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Flyer

Den aktuellen Flyer finden Sie hier als Download:

Berufsbild

Staatlich anerkannte Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sind Fachkräfte in der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen.

"Die Aufgabe der Heilpädagogik ist es, Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten bzw. Verhaltensstörungen oder mit geistigen, körperlichen und sprachlichen Beeinträchtigungen sowie deren Umfeld durch den Einsatz entsprechender pädagogisch-therapeutischer Angebote zu helfen. Die betreuten Personen sollen dadurch lernen, Beziehungen aufzunehmen und verantwortlich zu handeln, Aufgaben zu übernehmen und dabei Sinn und Wert erfahren. Dazu diagnostizieren Heilpädagoginnen und Heilpädagogen vorliegende Probleme und Störungen, aber auch vorhandene Ressourcen und Fähigkeiten der zu betreuenden Personen und erstellen individuelle Behandlungspläne. Durch geeignete pädagogische Maßnahmen fördern sie die Persönlichkeit, die Eigenständigkeit, die Gemeinschaftsfähigkeit, den Entwicklungs- und Bildungsstand sowie die persönlichen Kompetenzen der zu betreuenden Menschen. Darüber hinaus beraten und betreuen sie Angehörige oder andere Erziehungsbeteiligte, zum Beispiel in Problem- und Konfliktsituationen."

Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Heilpädagoge/Heilpädagogin

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Arbeitsfeld

Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sind staatlich anerkannte Fachkräfte des Sozialwesens. Heilpädagogisches Handeln richtet sich an Menschen aller Altersstufen, die in ihrer Lebens- und Sinnerfahrung gefährdet oder beeinträchtigt sind.

Dieses Handeln verwirklicht sich in

  • Einzelbezügen
  • in Gruppen
  • in gruppenübergreifenden Tätigkeiten
  • in Leitungsaufgaben
  • in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit weiteren Fachdiensten

Mögliche Arbeitsstätten sind:

  • Einrichtungen der Jugendhilfe (integrative und heilpädagogische Tagesstätten für Vor- und Schulkinder)
  • Wohngruppen (für Kinder und Jugendliche mit sozialen, emotionalen, kognitiven Auffälligkeiten, für Menschen mit Behinderung)
  • Kliniken (voll-, teilstationär und ambulant)
  • Schulen
  • berufsbildende Einrichtungen und Werkstätten
  • Einrichtungen der Altenhilfe und Rehabilitation
  • Frühförderstellen für behinderte und von Behinderung bedrohter Kinder
  • Erziehungsberatungsstellen
  • freie Praxen u. a

.

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Informationen zur Ausbildung bei uns

Der Bildungsgang vermittelt eine berufliche Ausbildung (Abschluss:Staatlich anerkannte Heilpädagogin/Staatlich anerkannter Heilpädagoge)

Aufnahmevoraussetzungen

Voraussetzungen für die Aufnahme in die Fachschule des Sozialwesens, Fachrichtung Heilpädagogik, sind

- die staatliche Anerkennung als Erzieherin/Erzieher oder als Heilerziehungspflegerin/Heilerziehungspfleger oder eine als gleichwertig anerkannte Qualifikation (z. B. Kinderkranken-schwester, Krankenschwester, Krankenpfleger)

- der Nachweis einer mindestens einjährigen hauptberuflichen Tätigkeit (Vollzeit) in einer sozial- oder heilpädagogischen Einrichtung nach der staatlichen Anerkennung als ErzieherIn oder HeilerziehungspflegerIn

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Aufbau der Ausbildung

Die Ausbildung zur Staatlich anerkannten Heilpädagogin/zum Staatlich anerkannten Heilpädagogen dauert 24 Monate. Die Ausbildung richtet sich in Inhalt und Form nach der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Fachschulen des Landes Nordrhein-Westfalen. Es gilt die Ferienordnung des Landes. Nach der Hälfte der Ausbildung wird ein Zwischen-/Versetzungszeugnis ausgegeben.

Am Ende der Ausbildung steht eine staatliche Abschlussprüfung, die aus zwei Teilen besteht:

  • zwei schriftliche Arbeiten
  • ein Kolloquium, in dem didaktisch-methodische Ansätze heilpädagogischen Handelns geprüft werden.

Nach bestandener Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein qualifiziertes Abschlusszeugnis. Sie sind dazu berechtigt, die Berufsbezeichnung "Staatlich anerkannte Heilpädagogin/Staatlich anerkannter Heilpädagoge" zu führen.

Didaktische Gestaltung

Der Bildungsgang ist durch fünf landesweit einheitlich vorgegebene Lernfelder strukturiert, in denen anhand von generierten Lernsituationen aus der Praxis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Schlüsselkompetenzen (Fach-, Sozial- und Methodenkompetenz) erworben werden. Die jeweiligen Lernsituationen müssen von den Studierenden in Form von Praxisaufgaben in ihren Praxisfeldern bearbeitet werden und sind erkenntnisleitend für die einzelnen Unterrichtsfächer.

Lernfelder

Menschen mit Beeinträchtigungen in ihrer Lebenswelt erkennen und verstehen

  • Menschen mit Beeinträchtigungen im Alltag begleiten, unterstützen und erziehen
  • Menschen mit Beeinträchtigungen in gezielten Maßnahmen unter Berücksichtigung besonderer Methoden fördern, bilden und beraten
  • Arbeiten in Teams, mit Angehörigen und Fachdiensten
  • Die heilpädagogische Arbeit dokumentieren und evaluieren

Lernbereiche

Fächer im fachrichtungsübergreifenden Bereich

  • Deutsch/Kommunikation (80 – 200 Stunden)
  • Fremdsprache (Englisch) (60 – 80 Stunden)
  • Politik/Gesellschaftslehre (80 – 120 Stunden)
  • Medizinische Grundlagen (80 – 130 Stunden)

Fächer im fachrichtungsbezogenen Lernbereich:

  • Theoretische Grundlagen der Heilpädagogik und ihre Didaktik/Methodik (500 – 600 Stunden)
  • Theologisch-anthropologisch/ethische Grundlagen (60 – 120 Stunden)
  • Methoden in der Heilpädagogik aus den Bereichen: musisch-kreative Verfahren/Spiel, bewegungsorientierte Verfahren, körperorientierte Verfahren, Beratungsverfahren, psychotherapeutisch orientierte Verfahren (450 – 520 Stunden)
  • Heilpädagogische Praxis mit schulischer Begleitung (220 – 360 Stunden)
  • Projektarbeit (120 – 240 Stunden)

Lernen geschieht in Plenumsveranstaltungen und Studierendenteams an verschiedenen Lernorten (Schule, heilpädagogische Arbeitsfelder, Bibliotheken, Internet etc.). Die Studierenden werden dabei fachlich und in ihrem Teamprozess von den einzelnen Fachlehrern beziehungsweise im Fach Heilpädagogische Praxis auch von ihren Praxisanleitern in den Praxisstellen begleitet.

Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erwarten wir, dass sie dieses Angebot eines selbstverantworteten Lernprozesses als Chance zur Persönlichkeitsentwicklung und zur Entwicklung einer heilpädagogischen Haltung nutzen.

Heilpädagogische Praxis mit schulischer Begleitung

Da die Ausbildung in Teilzeit erfolgt, ist das Unterrichtsfach "Heilpädagogische Praxis" in die 2 Ausbildungsjahre integriert, das heißt, die Teilnehmerinnen und die Teilnehmer müssen wöchentlich mindestens 8 Stunden in einem Arbeitsfeld tätig sein, in dem sie in heilpädagogischer Arbeit angeleitet werden. Dies kann im Rahmen eines festen Arbeitsverhältnisses oder eines Praktikums geschehen.

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Unterrichtszeiten

Der Unterricht findet montags und dienstags von 8:15 bis 17:00 Uhr statt.

Hinzu kommen 5 Kompaktwochen. In diesen findet jeweils von montags bis freitags Unterricht statt.

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Kosten

Es besteht Schulgeldfreiheit. Die Kosten für Arbeitsmaterial und Lernmittel müssen in der Regel selbst übernommen werden.

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Förderung

Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Meister-BAFöG) ist möglich. Auskünfte erteilen die Ämter für Ausbildungsförderung bei den Stadt- und Kreisverwaltungen und die Arbeitsämter.

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Anmeldung und Bewerbung

Bewerbungen für die schulische Ausbildung werden ab sofort angenommen.

Die Interessenten werden zu einem Informations- und Vorstellungsgespräch eingeladen.

Dem Bewerbungsanschreiben sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • einen Lebenslauf
  • zwei Passbilder (Bitte Ihren Namen auf die Rückseiten!)
  • eine beglaubigte Fotokopie des letzten Abschlusszeugnisses
  • eine beglaubigte Fotokopie der staatlichen Anerkennung
  • die Bestätigung einer einjährigen hauptamtlichen Tätigkeit

Nach erfolgter Schulplatzzusage ist ein "Erweitertes Führungszeugnis" (bzw. eine beglaubigte Kopie) vorzulegen. Dieses darf zum Zeitpunkt des Ausbildungsbeginns nicht älter als drei Monate sein.

Vergessen Sie bitte nicht, uns auch Ihre E-Mail-Adresse mitzuteilen!

Anfragen und Bewerbungen richten Sie bitte an das

LVR-Berufskolleg
Fachbereich Heilpädagogik
Herrn Schönberger
Am Großen Dern 10
40625 Düsseldorf

Ansprechpartner

Frau Maren Berheide (Bildungsgangleitung)

Tel.: +49 (0)211 291993-136
Fax: +49 (0)211 291993-123
E-Mail: maren.berheide@lvr.de

Herr Dietmar Schönberger

Tel.: +49 (0)211 291993-117
Fax: +49 (0)211 291993-123
E-Mail: dietmar.schoenberger@lvr.de

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